Motorsport made in Brandenburg

32. Saisonfinale des ADAC Berlin-Brandenburg e.V.

Mehr als 100 Sportveranstaltungen haben der ADAC Berlin-Brandenburg und seine 43 Ortsclubs in diesem Jahr erfolgreich durchgeführt. Die besten Motorsportler und engagiertesten Sportwarte hat der Regionalclub am Sonntag (10.12.) im Berliner Estrel Hotel vor rund 550 Gästen ausgezeichnet. Traditionell wurden beim 32. Saisonfinale herausragende sportliche Leistungen und besonderes ehrenamtliches Engagement geehrt.

 

Christian Brockel als Sportler des Jahres geehrt

Sportler des Jahres Christian Brockel. Foto: Vivian J. RheinheimerZu den Gewinnern des Tages gehörte in diesem Jahr der Vollblut-Crosser Christian Brockel. Bereits zum dritten Mal hintereinander kann er den Titel Deutscher Motocross-Meister (Klasse Open) sein Eigen nennen. Aufgrund dieser Leistungspermanenz, die es sonst im Motocross-Sport kaum ein zweites Mal gibt, hat die Motorsport-Jury des ADAC Berlin-Brandenburg dem Petershagener diesen Ehrentitel zu verleihen. Christian Brockel gibt seine Erfahrungen an den Nachwuchskader des Regionalclubs als Trainer in den regelmäßigen Trainingslagern des MX-Nachwuchses aus Berlin und Brandenburg weiter.

Auszeichnung für ehrenamtliche Helfer und Sportwarte

Neben mehr als 160 Motorsportlern der Region zeichnete der ADAC Berlin-Brandenburg auch rund 80 ehrenamtliche Helfer und Sportwarte für ihre Dienste aus, ohne die ein reibungsloser Ablauf der vielen Motorsportveranstaltungen nicht möglich wäre. Als „Sportwart des Jahres“ wurde Brigitte Noack vom ADAC-Ortsclub „Berliner Motorclub Südwest e.V. geehrt. Mit gut 1.000 Einsatzstunden allein in diesem Jahr als Sportwart ist sie eine der wichtigsten Stützen vieler Veranstaltungen. Über die Ehrung des ADAC Berlin-Brandenburg hinaus werden die vier besten und engagiertesten Sportwarte in den nächsten Tagen die Ehrenamtskarte der Länder Berlin und Brandenburg überreicht bekommen.

Ehrung für „Motorsportliches Lebenswerk“

Siegfried Köpcke. Foto: Vivian J. Rheinheimer64 Jahre lang betrieb er aktiv Motorsport. Dafür wurde der Zeuthener Siegfried Köpcke mit der Ehrung für das „Motorsportliche Lebenswerk“ geehrt. Die Karriere begann 1953 mit Seifenkistenrennen auf dem Kaiserdamm in Berlin. Von 1958 bis 1965 fuhr der umtriebige Köpcke die damals sehr populären Orientierungsfahrten und Auto-Slaloms. Auch einige Rallyes nahm er unter die Räder. 1966 gabe es den ersten Sieg auf der Rundstrecke beim „Goldenen Bär“ auf der AVUS mit einem BMW 1800 (bester BMW-Faher). Die Stationen des äußerst erfolgreichen Tuns im Automobilsport gingen über BMW, Ford bis hin zu Porsche. 1984 erfuhr er den Titel Deutscher Rundstrecken Trophäen Sieger (vor dem zweitplatzierten Roland Asch). Seit 2009 erfreut er sich an einer neuen Leidenschaft: Die Corvette ZR1. Nach 64 Jahren Automobilsport hat der immer noch äußerst agile Siegfried Köpcke nun den Helm an den sprichwörtlichen Nagel gehängt. Chapeau vor einer solch endlos scheinenden und erfolgreichen Aktivität im Automobilsport.

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